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Fähranleger: „Metallteller“ sollen Autofahrer bremsen, gefährden aber Radfahrer

17. August 2017
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Fähranleger: „Metallteller“ sollen Autofahrer bremsen, gefährden aber Radfahrer

Die Stadt reagiert auf Unfälle an der Langeler Fähre. In der Vergangenheit waren mehrere Radler auf den so genannten Kölner Tellern ausgerutscht, dabei zogen sie sich teils schwere Verletzungen zu. Die glatten, pilzähnlichen Hubbel sind in einer Reihe kurz vor dem Ende des Langeler Fähranlegers angebracht und sollen Autofahrer darauf hinweisen, dass die Straße bald endet - damit sie noch rechtzeitig abbremsen. Radler müssen auf dem verbliebenen schmalen Stück Fahrbahn links oder rechts an den Metallköpfen vorbeisteuern.

Nun hat sich erneut ein schwerer Unfall ereignet - für Frank Gießelmann endete eine Radtour mit Freunden im Krankenhaus. Als Reaktion darauf will die Stadt jetzt die beiden äußeren Metallköpfe in der Reihe entfernen. "Dann gibt es ja weiterhin einen Warnhinweis für die Autofahrer, und Radler können komfortabler am Rand entlang fahren", sagt Kai Lachmann vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik. Bereits bestehende Hinweisschilder sollen außerdem deutlicher gekennzeichnet werden. Ganz entfernt werden die Teller jedoch nicht - auf Wunsch der Unfallkommission, einem Fachgremium mit Vertretern von Stadtverwaltung und Polizei, dass sich mit Unfallhäufungsstellen und deren Entschärfung befasst. "Da gab es die klare Aussage, die Teller dort zu belassen, damit dort keine schweren Unfälle mehr vorkommen - wie etwa 2011 mit einem Lkw."

Navis schickten Autos in den Rhein

Ursprünglich hatte die Stadt die Hubbel installiert, nachdem ein Lastwagen ungebremst über den Fähranleger in den Rhein gefahren war. Der Fahrer starb. Schuld soll das Navigationsgerät gewesen sein, dass ihn bei dichtem Nebel in den Fluss gelotst haben soll; es hatte die Fährverbindung zwischen Langel und Hitdorf als durchgehende Straße angezeigt. Ein Jahr zuvor war ebenfalls ein Auto aufgrund des irreführenden Navis ins Wasser gerollt, Fahrer und Beifahrer konnten gerettet werden. Bei Nebel und Dunkelheit waren zudem an derselben Stelle seit dem Jahr 2005 noch weitere Autofahrer in den Rhein gestürzt. Die kleinen Hindernisse sollen nun spürbar darauf aufmerksam machen, dass der Fährweg endet - damit solche Unfälle gar nicht erst passieren.

Für Radler entpuppten sich die Lebensretter allerdings manchmal als Unfallverursacher - wie eben für Frank Gießelmann. Der Solinger war auf dem Rückweg einer Radtour mit Freunden, die Radrenn-Liebhaber sind regelmäßig unterwegs. An der Langeler Fähre nahm der Ausflug ein plötzliches Ende. "Ich fahre, und auf einmal liege ich auf dem Boden", erzählt Gießelmann. "Ich bin über den Lenker geflogen und lag da, mit dem Gesicht auf dem Asphalt." Das Resultat: Ein bis auf den Knochen sichtbar aufgeschlagenes Kinn und Schürfwunden. Im Krankenhaus musste der Riss genäht werden. "Ich habe immer noch Probleme beim Kauen", sagt Gießelmann, der seit vielen Jahren Rennrad fährt. "Ursache waren diese Teller. Ich bin auf keinen Fall schnell gefahren. Und was wäre wohl passiert, wenn noch ein Auto hinter mir gewesen wäre?", so der Solinger. Gießelmann hat sich bei der Stadt beschwert. Er wünscht sich eine Umgestaltung der Gefahrenstelle, "damit das anderen Radlern nicht passiert."

Kai Lachmann ist sich der Problematik durchaus bewusst. Und nach Gießelmanns Unfall habe man die Teller nun erneut inspiziert: "Wir haben das Thema intensiv in der Unfallkommission besprochen."...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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